Turbulenzen – Coronavirus belastet Finanzmärkte

Coronavirus am Finanzmarkt

Die Märkte sind nervös, die Anleger verunsichert. Die wesentlichen Ereignisse der Finanzmärkte aus den letzten Stunden und Tagen haben wir für Sie zusammengefasst:
Bis gestern Nachmittag 16:30 Uhr korrigierte der DAX auf 13.012 Punkte, dies entspricht einem Kursrückgang von 4.02%. Diesen Stand hatten wir zuletzt am 3. Februar 2020.

Über das Wochenende wurde die Ausbreitung des Coronavirus (Covid-19) in Südkorea und Italien bekannt. In Asien ging es zum Wochenstart insbesondere an Südkoreas Börsen deutlich nach unten, wenngleich sich die Kursverluste in Festlandchina in Grenzen hielten. Der Goldpreis stieg auf einen siebenjährigen Höchststand und die Ölpreise gerieten unter Druck.

Technische Handelssysteme platzieren Verkaufsorders und verstärken damit kurzfristig den Trend. ETFs müssen – ganz simpel – ihren Indices folgen.  

Dies alles spricht dafür, dass es sich um übertriebene Reaktionen der Finanzmärkte auf die jüngsten Nachrichten handelt. Die fundamentalen Daten haben sich über das Wochenende nicht wesentlich verändert. Schon am Samstag warnte der Internationale Währungsfonds vor einem negativen Einfluss der Epidemie auf die Weltwirtschaft, deren Wachstum deswegen 0,1 Prozentpunkte niedriger ausfallen könnte als im Januar geschätzt. Das chinesische Wachstum könnte sogar um 0,4 Prozentpunkte geschmälert werden. Wohl gemerkt: Hier geht es weiterhin um Wachstum. 

Da für uns die Entwicklung der nächsten Tage nicht vorhersehbar ist, werden wir die Geschehnisse sehr wachsam verfolgen, um gegebenenfalls kurzfristig reagieren zu können. 

Sehr gerne stehen wir Ihnen für Fragen zur Verfügung.